Gentechnik bei McDonald’s in Deutschland

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Mit einer Foto-Mitmachaktion protestieren Greenpeace-Aktivisten heute am Hauptbahnhof in Freiburg gegen Gentechnik bei McDonald’s Deutschland.Mit Protestschildern und Sprechblasen hatten Passanten und Kunden von McDonald's die Möglichkeit Gesicht zu zeigen. Die Aktion war Teil einer bundesweiten Protestaktion in 44 Städten.

Weitere Bilder von der Aktion


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Im April kündigte McDonald‘s an, wieder Gen-Soja im Hähnchenfutter einzusetzen – nach 14 Jahren, in denen der Fast-Food-Konzern europaweit darauf verzichtet hatte. McDonald‘s nannte wirtschaftliche Gründe für den Rückschritt. Dabei würde ein gentechnikfrei produzierter Chickenburger nur einen Cent mehr kosten. Während McDonald’s in Österreich, Frankreich und der Schweiz weiterhin auf Gen-Futter bei ihren Hähnchenprodukten verzichtet, ignoriert das Unternehmen hierzulande die Verbraucherwünsche. 79 Prozent der Verbraucher ist es wichtig, dass Legehennen und Mastgeflügel nicht mit Futter gefüttert werden, das gentechnisch veränderte Pflanzen enthält. Die Nutzung von Gen-Soja in der Produktion von billigem Fleisch hat Folgen: Der mit dem Anbau verbundene hohe Einsatz von Pestiziden führt zu resistenten Unkräutern und bedroht die Artenvielfalt. Anwohner in den Anbaugebieten sind den ausgebrachten Giften häufig schutzlos ausgesetzt.

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