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2012

Für saubere Levi's Produkte ...

Detox Levis ... und gegen den Einsatz von giftigen und umweltschädlichen Chemikalien in der Textilproduktion protestierten Greenpeace-Aktivisten letzten Samstag in Freiburg und anderen Städten weltweit. 

Dabei stand der Markenhersteller Levi’s, der in Mexiko T-Shirts, Hosen und Jacken produzieren läßt, im Fokus. Die Aktivisten kennzeichneten im Kaufhof und bei Karstadt die Produkte von Levi’s mit neuen Etiketten mit dem Warnhinweis "Diese Textilie hat Wasserverschmutzung verursacht".

Die Aktion in Freiburg ist Teil einer weltweiten Aktion. In 36 deutschen Städten versehen die Aktivisten Kleidung von Levi's mit neuen Labeln. Zuvor hat Greenpeace giftige Chemikalien in den Produktionsabwässern von Levi's-Lieferanten in Mexiko nachgewiesen. „Levi’s nutzt mexikanische Flüsse als Abwasserkanäle“, sagt Désirée Immer von Greenpeace Freiburg, „weder die Menschen in Mexiko noch die Kunden in Deutschland akzeptieren eine Textilherstellung auf Kosten von Umwelt und Gesundheit.“ Greenpeace fordert Levi’s auf, den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu beenden. Die Greenpeace-Kampagne Detox überzeugte aktuell die Modeketten Zara, Esprit und Mango, bis zum Jahr 2020 giftige Textilchemikalien durch ungefährliche Alternativen zu ersetzen.
In Abwasserproben von mexikanischen Textilfabriken, die Jeans für Levi's herstellen, hat Greenpeace fortpflanzungsschädigende und für Wasserlebewesen giftige Substanzen gefunden. Dazu zählen Tributylphosphat, Trichlorbenzol, chlorierte Aniline, Weichmacher (Phthalate) und Nonylphenolehoxylate (NPE), die im Abwasser zu giftigem Nonylphenol umgewandelt werden. Das Unternehmen Levi Strauss behauptet jedoch in seinem Nachhaltigkeitsbericht, umweltfreundlich zu produzieren und den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu kontrollieren. Neue Label für Levi’s-Jeans: „Diese Textilie hat Wasserverschmutzung verursacht“ Faser, Waschanleitung, Produktionsland - mehr Informationen gibt auch das Etikett eines Kleidungsstückes von Levi's nicht preis. Unbekannt bleibt, mit welchen Chemikalien die Baumwolle oder Kunstfaser behandelt wurde. Greenpeace-Aktivisten informieren daher mit der heutigen Kennzeichnung bundesweit über die Umweltfolgen der Levi's-Produktion. Um Verbrauchern den Einkauf giftfreier Mode zu erleichtern, bieten die Greenpeace-Aktivisten auch einen Ratgeber zu Textillabeln an.

Mehr Infos zur Detox Kampagne auf:
http://www.greenpeace.de/themen/chemie/kampagnen/

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Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“

Greenpeace-Aktivisten verteilen neuen Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“

Gentechnisch veränderte Pflanzen landen zuhauf im Futtertrog von Milchkühen, Schweinen und Hühnern, obwohl 83% der deutschen Verbraucher Gentechnik im Essen ablehnen. Wer heute konventionelles Fleisch, Eier oder Milch im Supermarkt kauft, weiß oft nicht, dass damit der riskante Anbau von Gen-Pflanzen wie Gen-Soja oder Gen-Mais gefördert wird. Greenpeace fordert seit Jahren mehr Transparenz und mehr Verantwortung von den Herstellern.

Eier, Milch und Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden, müssen nicht als Gen-Food gekennzeichnet werden. Der Greenpeace-Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik – Einkaufsratgeber zu Handelsketten“ schafft hier Transparenz und zeigt, welche Marken der Supermärkte in der Erzeugung bereits ohne Gen-Pflanzen auskommen. Er nennt auch jene Supermärkte, die Gentechnik derzeit nicht ausschließen.

Der neue Greenpeace-Ratgeber macht deutlich: Der deutsche Einzelhandel unternimmt immer noch zu wenig, um Gen-Pflanzen aus seiner Produktion zu verbannen. Insbesondere bei der Fleisch- und Milchproduktion landet zu oft Gen-Futter im Magen der Tiere. Auch bei ihren Eigenmarken tun sich die deutschen Supermarktketten damit schwer. Einzig die Bio Supermärkte schließen Gentechnik im Tierfutter garantiert aus.

Doch es gibt Unterschiede: Rewe will bis Ende 2013 ihre Frischmilch-Eigenmarken komplett umstellen. Bei Edeka dürfen Gen-Pflanzen für den Großteil der Produkte bis auf Weiteres verfüttert werden.


Machen Sie mit und fordern Sie von Ihrem Supermarkt, auf Gentechnik zu verzichten!

 

Den Greenpeace-Ratgeber „Essen ohne Gentechnik“ finden Sie unter www.greenpeace.de/ratgeber.

Oder bestellen Sie den Ratgeber: email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 040/306 18-120.

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Eisbär reist durch Freiburg und fordert Schutz der Arktis

 

Am Dienstag, 07.08.2012 kommt „Isbjörn Beaufort“, ein Aktivist im Eisbärenkostüm nach Freiburg um auf die Bedrohung seiner Heimat aufmerksam zu machen. Er lädt Freiburgs Bürger ein, sich persönlich mit ihrer Unterschrift für den Schutz der Arktis einzusetzen. Die Unterzeichner fordern damit, dass Erdölförderung und industrielle Fischerei in einem der letzen Naturparadiese der Welt verboten werden.

Die Namen der ersten Million Unterzeichner werden in einer unzerstörbaren Spezialkapsel im nächsten Jahr am Nordpol versenkt.

Isbjörn reist diesen Sommer durch ganz Deutschland, um Unterschriften zu sammeln. Bis Ende August wird er insgesamt in 35 Städten unterwegs sein.

 

Terminplan von „Isbjörn Beaufort“ in Freiburg:

Ab 10 Uhr ist Isbjörn auf dem Münsterplatz anzutreffen. Er wird sich dort mit Freiburger Bürgern austauschen und von seiner Reise erzählen.

Um 11 Uhr trifft er vor dem Rathaus Umwelt- und Bildungsbürgermeisterin Gerda Stuchlik, die als Zeichen für die Unterstützung der Stadt Freiburg für den Schutz der Arktis unterschreiben wird. Danach wird Isbjörn mit Aktivisten von Greenpeace Freiburg und allen Interessierten auf den Schauinsland laufen.

Wir laden euch alle herzlich ein, dabei zu sein!

Was Isbjörn bisher erlebt habt, könnt ihr hier nachlesen: www.eisbaer-on-tour.de

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Freiburger Gartenmöbelvergleich 2012

Stand 2Greenpeace Freiburg stellt zum siebten mal in Folge den neuen Gartenmöbel-Vergleich 2012 vor: PE vom 11.05.2012. Diese Studie untersucht das Sortiment aller Anbieter von Gartenmöbeln in Freiburg auf ihre Nachhaltigkeit. Erstmalig wurde dabei dieses Jahr die Bewertungsskala angehoben: die Bestnote wurde nur noch an Geschäfte vergeben, welche ausschließlich Produkte aus heimischen Hölzern verkaufen. Als vorbildliches Unternehmen loben die Freiburger Urwaldschützer dieses Jahr besonders die Firma Lignum in der Gerberau, welche bereits seit Jahren Ihre Gartenmöbel ausschließlich aus heimischen Hölzern fertigt und zudem auch Unterzeichner des Freiburger Urwaldschutz-Abkommens ist.

Gartenmöbel werden oft aus Tropenholz hergestellt, weil dieses Holz besonders hart und witterungsbeständig ist. Möbel und Bauhölzer von gleicher Qualität gibt es aber auch aus heimischer Holzwirtschaft oder in Form von Thermo-Hölzern. Zudem zertifiziert die von allen großen Umweltverbänden anerkannte Organisation Forest Stewardship Council (FSC) weltweit Hölzer aus ökologisch verträglicher und sozial gerechter Waldwirtschaft.

Jeder Konsument kann selber etwas gegen die Zerstörung der Urwälder tun und sich genau über die Herkunft des verwendeten Holzes informieren. Der Freiburger Gartenmöbel-Vergleich kann hier online kostenlos abgerufen werden.

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Keine Gentechnik im Tierfutter!

Aktivisten der Greenpeace Gruppe Freiburg informierten heute vor einem Supermarkt zum Thema Gentechnik im Tierfutter. Dabei ging es vorwiegend um Milchprodukte wie Trinkmilch, Joghurt, Käse und Butter.
Obwohl die Ablehnung der sogenannten "grünen Gentechnik" - also gentechnisch veränderter Pflanzen - bei der Bevölkerung sehr groß ist, werden bei der Fütterung von Tieren noch immer gentechnisch veränderte Pflanzen, v.a. Gensoja aus Südamerika eingesetzt. Monokultur, Regenwaldzerstörung und die Verwendung von Pestiziden in diesen Ländern sind oftmals die Folge.


milchstand 09052012

Da in Deutschland keine Kennzeichnungspflicht besteht, wenn für die "Erzeugung" von Fleisch oder Milch Genfutter eingesetzt wurde, kann der Verbraucher meist nicht erkennen, bei welchen Produkten Gentechnik zum Einsatz kam. Greenpeace setzt sich daher seit Jahren für das "ohne Gentechnik"-Logo ein, das inzwischen auf einigen Produkten, z.B. der Marke "Schwarzwaldmilch" zu finden ist. Positiver Effekt: die Landwirte, die bei der Fütterung auf Gentechnik-Pflanzen verzichten, erhalten wenige Cent pro Liter Rohmilch mehr. Bei der "Weidemilch" ist sogar ein mehrmonatiger Weidegang der Tiere Pflicht, man fördert mit dem Kauf also ein wenig "artgerechtere" Tierhaltung.
Da bei BIO-Produkten allgemein keine Gentechnik im Futter der Tiere sein darf, kann man hiermit ganz besonders die Verwendung heimischer Futterpflanzen und damit die Landwirtschaft und Landschaftspflege in der Region unterstützen.

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