2012

Wie viel Gift hinterlässt unsere Kleidung?

detox

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März hat Greenpeace einen neuen Report zum Thema „Schmutzige Wäsche - Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel“ veröffentlicht. Überall auf der Welt hat Greenpeace den World Water Day genutzt um über die „Detox“ Kampagne zu informieren. Auch die Gruppe Freiburg hat sich an dem frühlingshaften Tag auf die Kaiser-Jospeh-Straße begeben und dort einen Infostand zu der Kampagne gehabt. Wir sagen „Nein Danke“ zu Kleidung, die die Umwelt verschmutzen!

Wussten Sie, dass mehr als 80 Prozent der in Deutschland verkauften Kleidung aus China stammt? Auch die großen Sportartikel- und Kleidungshersteller wie Adidas, Puma, Nike, Kappa, H&M, C&A, G-Star und Calvin Klein lassen dort und in weiteren asiatischen Ländern fertigen. Vor allem bei den so genannten Nass-Prozessen wie dem Färben, Bleichen, Bedrucken und Veredeln von Textilien gelangen große Mengen an schädlichen und giftigen Chemikalien in die Umwelt und werden zur Bedrohung für das Ökosystem und die Gesundheit der Anwohner.

Doch über die importierte Kleidung gelangt die giftige Fracht auch in unsere Seen, Flüsse und Meere. Die aktuelle Studie „Schmutzige Wäsche - Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel“ zeigt, dass in der Hälfte aller Fälle bis zu 90 Prozent der giftigen Chemikalien, wie Nonylphenol in Textilien beim ersten Waschen in der Maschine herausgespült werden.

Einen Ausstieg aus der Produktion mit gefährlichen Chemikalien bis zum Jahr 2020 haben bisher Nike, Adidas, Puma, Li Ning, H&M und C&A zugesagt. Greenpeace fordert alle Markenhersteller auf, den Einsatz von NPE in Produktionsprozessen bis zum Jahr 2013 zu beenden. Es sind längst ungefährlichere Alternativen auf dem Markt..
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