2012

Keine Gentechnik im Tierfutter!

Aktivisten der Greenpeace Gruppe Freiburg informierten heute vor einem Supermarkt zum Thema Gentechnik im Tierfutter. Dabei ging es vorwiegend um Milchprodukte wie Trinkmilch, Joghurt, Käse und Butter.
Obwohl die Ablehnung der sogenannten "grünen Gentechnik" - also gentechnisch veränderter Pflanzen - bei der Bevölkerung sehr groß ist, werden bei der Fütterung von Tieren noch immer gentechnisch veränderte Pflanzen, v.a. Gensoja aus Südamerika eingesetzt. Monokultur, Regenwaldzerstörung und die Verwendung von Pestiziden in diesen Ländern sind oftmals die Folge.


milchstand 09052012

Da in Deutschland keine Kennzeichnungspflicht besteht, wenn für die "Erzeugung" von Fleisch oder Milch Genfutter eingesetzt wurde, kann der Verbraucher meist nicht erkennen, bei welchen Produkten Gentechnik zum Einsatz kam. Greenpeace setzt sich daher seit Jahren für das "ohne Gentechnik"-Logo ein, das inzwischen auf einigen Produkten, z.B. der Marke "Schwarzwaldmilch" zu finden ist. Positiver Effekt: die Landwirte, die bei der Fütterung auf Gentechnik-Pflanzen verzichten, erhalten wenige Cent pro Liter Rohmilch mehr. Bei der "Weidemilch" ist sogar ein mehrmonatiger Weidegang der Tiere Pflicht, man fördert mit dem Kauf also ein wenig "artgerechtere" Tierhaltung.
Da bei BIO-Produkten allgemein keine Gentechnik im Futter der Tiere sein darf, kann man hiermit ganz besonders die Verwendung heimischer Futterpflanzen und damit die Landwirtschaft und Landschaftspflege in der Region unterstützen.

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