2012

Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“

Greenpeace-Aktivisten verteilen neuen Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“

Gentechnisch veränderte Pflanzen landen zuhauf im Futtertrog von Milchkühen, Schweinen und Hühnern, obwohl 83% der deutschen Verbraucher Gentechnik im Essen ablehnen. Wer heute konventionelles Fleisch, Eier oder Milch im Supermarkt kauft, weiß oft nicht, dass damit der riskante Anbau von Gen-Pflanzen wie Gen-Soja oder Gen-Mais gefördert wird. Greenpeace fordert seit Jahren mehr Transparenz und mehr Verantwortung von den Herstellern.

Eier, Milch und Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden, müssen nicht als Gen-Food gekennzeichnet werden. Der Greenpeace-Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik – Einkaufsratgeber zu Handelsketten“ schafft hier Transparenz und zeigt, welche Marken der Supermärkte in der Erzeugung bereits ohne Gen-Pflanzen auskommen. Er nennt auch jene Supermärkte, die Gentechnik derzeit nicht ausschließen.

Der neue Greenpeace-Ratgeber macht deutlich: Der deutsche Einzelhandel unternimmt immer noch zu wenig, um Gen-Pflanzen aus seiner Produktion zu verbannen. Insbesondere bei der Fleisch- und Milchproduktion landet zu oft Gen-Futter im Magen der Tiere. Auch bei ihren Eigenmarken tun sich die deutschen Supermarktketten damit schwer. Einzig die Bio Supermärkte schließen Gentechnik im Tierfutter garantiert aus.

Doch es gibt Unterschiede: Rewe will bis Ende 2013 ihre Frischmilch-Eigenmarken komplett umstellen. Bei Edeka dürfen Gen-Pflanzen für den Großteil der Produkte bis auf Weiteres verfüttert werden.


Machen Sie mit und fordern Sie von Ihrem Supermarkt, auf Gentechnik zu verzichten!

 

Den Greenpeace-Ratgeber „Essen ohne Gentechnik“ finden Sie unter www.greenpeace.de/ratgeber.

Oder bestellen Sie den Ratgeber: email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 040/306 18-120.

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