Gefährliche Pflanzenschutzmittel raus aus den Regalen!

RIMG0006In 50 deutschen Städten protestierten heute (22.06.2013) Greenpeace-Aktivisten bei den drei großen Baumarktketten Obi, Praktiker und toom gegen den Verkauf von Pflanzen"schutz"mitteln. Auch Greenpeace Freiburg beteiligte sich an dem Protest und forderte die Freiburger Baumärkte Obi und toom dazu auf, sämtliche Produkte, die bienen- und insektengefährliche Wirkstoffe enthalten, umgehend aus dem Sortiment zu nehmen.  "Unser Ziel ist", so die Landwirtschaftsexpertin Theresa Borggrefe von Greenpeace Freiburg,  "dass demnächst nur noch Pflanzenschutzmittel aus dem Ökolandbau in den Regalen der Baumärkte zu finden sind, die für Bienen keine Gefahren darstellen." Bienen sind für die Landwirtschaft extrem wichtig, da sie durch die Bestäubung von Pflanzen ca. 1/3 der Erträge sichern. "Außerdem ist das Sterben der Bienen ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Einsatz von Pestiziden nachhaltiger Landwirtschaft widerspricht", so Borggrefe.
 
Insgesamt stieß man auf interessierte Verbraucher, die die Aktion als sehr unterstützenswert erachteten. Auch von Seiten der Filialleitungen war man zu Gesprächen bereit und hat zugesagt zumindest die besonders gefährlichen Neonikotinoide bald aus den Regalen zu entfernen - ein erster Schritt.

Weitere Informationen zur deutschlandweiten Aktion: Aktivisten protestieren vor Baumärkten

Näheres zum Bienensterben allgemein: http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/kampagnen/rettet_die_bienen/
 
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