Park(ing)Day 2016

You turn the streetsÖffentlichen Raum gerechter verteilen – Mobilität vielfältiger gestalten. Das sind die Ideen der neuen Mobilitätskampagne von Greenpeace. Beim "Parking Day" wollen wir zeigen, wie das geht: Wir verwandeln Parkraum in Erlebnisraum! Dazu werden wir am 14. Oktober zwischen 12:00 Uhr und 18:00 Uhr mehrere Parkbuchten im Sedanquartier (voraussichtlich Moltkestr. / Belfortstr. / Wilhelmstr.) in Freiburg umgestalten: Mit Musik, Sitzgelegenheiten, einem kleinen Garten und verschiedenen Möglichkeiten zum Mitmachen und Kennenlernen. So räumen wir den Menschen für einen Tag wieder mehr Platz auf ihrer Straße ein. Zusätzlich können Lastenräder getestet werden, so kann jedeR ausprobieren wie man auch größeres Gepäck anders als mit dem Auto bewegen kann.

Autos und Straßen nehmen einen erheblichen Teil der Flächen in Städten ein. Darüber hinaus stehen die meisten Pkw über 90 % der Zeit ungenutzt auf Parkplätzen, in Parkhäusern oder am Straßenrand. Im Alltag räumen wir den Blech-Boliden viel Raum ein. Raum, den man viel angenehmer nutzen kann: Als Grünfläche, für Außengastronomie, als Fußgängerzone oder als Spielplatz. In vielen Städten haben Autos leider mehr Platz als spielende Kinder. Wir müssen daher von der Asphaltstadt endlich zu einer grünen Stadt mit nachhaltiger Mobilität und mehr Raum für Menschen kommen. Das wird nur mit deutlich weniger Autos in den Innenstädten gelingen.

Der Trend: Flexiblere Mobilität

Bereits heute geht der Trend in vielen Städten weg vom eigenen Auto – hin zu Car- und Bike-Sharing-Modellen mit flexibler Nutzung in Kombination mit einem dichten Nahverkehrsnetz und guten Radwegen. Es gilt: Das richtige Verkehrsmittel zur richtigen Zeit. Freiburg ist dafür ein gutes Beispiel. Aber wir können auch noch viel besser werden! Und wo weniger Autos fahren, bleibt mehr Platz für die BürgerInnen, die in den Stadtteilen wohnen.

Stickoxide: Ein wachsendes Problem

Während einige Städte, wie z.B. Amsterdam, ihre Infrastruktur massiv umbauen und in Radwege und Nahverkehr investieren, wird in vielen deutschen Metropolen der wachsende Autoverkehr zum Problem. Gerade Dieselfahrzeuge verursachen durch ihre Abgase mit hohen Stickoxid-Werten auch gesundheitliche Schäden. Die Europäische Umweltagentur schätzt, dass jährlich ca. 10.000 frühzeitige Todesfälle auf Dieselabgase zurück zu führen sind. In etlichen Städten – auch in Freiburg – werden die gesetzlichen Grenzwerte mehrmals im Jahr deutlich überschritten. Gelingt es nicht, die Grenzwerte bis 2020 einzuhalten, drohen den betroffenen Städten Strafzahlungen an die EU.

Internationale Aktion gegen Mega-Dämme im Amazonas

Am 18. Juni fand international und auf Bundesebene ein Aktionstag zum Thema Mega-Staudämme im brasilianischen Amazonasgebiet statt. Von über 30 beteiligten Gruppen in Deutschland waren auch wir Freiburger mit einem Informationsstand dabei. Im Vorfeld hatten wir dazu die Presse informiert. Das Wetter war auf unserer Seite, so dass wir bei strahlendem Sonnenschein unseren Stand an der Bertoldstraße / Ecke Niemensstraße aufbauen konnten. Lesen Sie hier noch mehr auf unserer Waldseite.

Im Herzen des Amazonas sind gigantische Staudammprojekte zur Energiegewinnung geplant. Ein konkretes Projekt ist der von der brasilianischen Regierung angedachte “Sâo Luis do Tapajós“ Damm, am Tapajós Fluss. Der Damm soll eine Länge von 7,6 km haben und staut einen See in der Größe von New York City an. Dieses Staudammprojekt zerstört unmittelbar die Heimat zahlloser Tier- und Pflanzenarten. Auch das Volk der Munduruku, ein kriegerisches Indianervolk, würde Teile seines traditionellen Lebensraums verlieren. Eine Realisierung dieses Großprojekts, mit der dazugehörigen Infrastruktur würde eine weitere Erschließung des Amazonas nach sich ziehen und somit zu illegaler Rodung und Besiedlung beitragen.

Noch ist das Projekt nicht ausgeschrieben, aber bei einer potentiellen Realisierung würde sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein großes deutsches Unternehmen (Siemens) an der Zerstörung beheimateter Tier- und Pflanzenarten und der Lebensgrundlage der Munduruku beteiligen. Denn weltweit existieren nur eine Handvoll Firmen, die Turbinen entsprechender Größe bauen können. In der Vergangenheit hat sich Siemens auch über das Joint Venture „Voith Hydro“ mit der Firma Voith bereits an einem Mega-Staudamm in Brasilien beteiligt: dem umstrittenen Belo-Monte Staudamm.

Greenpeace ist gegen den Bau sämtlicher Staudämme am Amazonas und rät stattdessen zu mehr Investitionen in erneuerbare Energien wie etwa Sonnen,- oder Windkraft, sowie Biomasse-Energie, um den steigenden Strombedarf zu stillen. Zudem ist es Greenpeace wichtig, die Stimme der Munduruku in die Welt zu tragen und sie zu unterstützen, dass ihr Land, welches im potenziellen Überschwemmungsgebiet liegt, offiziell anerkannt wird. Dazu soll das Land markiert und anerkannt werden. Wir wollen, dass die Umweltzerstörung im Regenwald endlich aufhört und bleiben dran an diesem wichtigen Thema!

 

Neuer Gartenmöbel-Vergleich 2016

Am 9. Juni 2016 war es mal wieder (bereits zum 11. mal in Folge!) soweit für das Verteilen des neuen Gartenmöbelvergleichs unserer Waldgruppe. Dazu gab es einen Stand auf der Kaiser-Joseph Straße über welchen wir auch die Presse informiert hatten. Im Vorfeld hatten die Mitglieder fleißig in den einzelnen Möbelgeschäften und Baumärkten recherchiert aus welchem Holz die diesjährigen Gartenmöbel sind. Dabei wurde vor allem geschaut, ob diese FSC zertifiziert sind.

Bei schönem Wetter war der Stand schnell aufgebaut und es konnte losgehen. Es waren viele Leute unterwegs und so ließen sich die Ratgeber gut verteilen und es gab viel Interesse und Zuspruch von Passanten.

Die Gruppe hofft mit dieser Aktion Menschen dafür zu sensibilisieren, dass es noch immer zur Zerstörung von Regenwald wegen Holz (oft auch durch illegalen Einschlag) kommt und dass man beim Kauf auf das FSC-Siegel oder regionale Holzprodukte achten sollte. Weitere Infos erhalten Sie auf unserer Waldseite.

 


 

 

 

Busfahrt zu „Menschenstrom gegen Atom 2016“ am Sonntag den 19.06.2016

Greenpeace Freiburg bietet die Möglichkeit an, mit einem Bus zur Kundgebung gegen das Atomkraftwerk in Beznau in der Schweiz zu fahren. Dieses Atomkraftwerk ist das dienstälteste weltweit mit stark veralteter Technik und ist nur etwa 70 km Luftlinie von Freiburg entfernt.

Die Kundgebung findet im Amphitheater bei Windisch in der Schweiz statt.

Die Veranstaltung beginnt um 13:00 und endet um 17:00 Uhr, wobei das Hauptprogramm zwischen 14:30 und 15:30 Uhr statt findet. Es finden auch Wanderungen zum Veranstaltungsort statt, für die Teilnahme an diesen müsste die Anfahrt allerdings selbst organisiert werden. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter der Adresse www.menschenstrom.ch

Der Bus startet am 19.06.2016 um 10:30 Uhr am Konzerthaus in Freiburg. Eine weitere Haltestelle ist in Bad Krozingen, Bahnhof Westseite um 11:00. Die Rückfahrt ist um 16:30 Ankunft in Freiburg ca. 19:00 Uhr.

Die Kosten für die Fahrt betragen 20 Euro.

Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse, Abfahrtsort und Telefonnummer an folgende E-Mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten.

Infostand zum neuen Papierratgeber

Nachdem Greenpeace Freiburg in den letzten Wochen viel Arbeit in den neuen Papierratgeber für Freiburg 2016 investiert hatte, sollte dieser natürlich auch einem breiten Publikum bekannt gemacht werden!

Letzten Samstag 28.4.2016 war es endlich soweit. Die Mitglieder der Waldgruppe bauten bei herrlichen Wetter ihren Stand in der Innenstadt auf, um hunderte Exemplare des neuen Papierratgebers zu verteilen. Zuvor hatten wir wieder in sehr vielen Copyshops und Papierläden nach umweltfreundlichem Papier recherchiert - vor allem solche welche mit dem Blauen Engel und dem FSC-Siegel zertifiziert sind. Diese Arbeit ist wichtig, denn durch Änderung unseres Verbrauchs- und Konsumverhalten können wir nachhaltig viel bewirken! Uns liegt viel daran, das wir vor Ort nach Recyclingpapier schauen, auch um aufzuklären. Es besteht darin immer noch dringender Bedarf, da leider viele Leute gar nichts darüber wissen. Nicht umsonst liegt Deutschland bei der Papierverschwendung an dritter Stille weltweit. Wir haben deshab auch ein neues Infoblatt zum Thema Recyclingpapier sowie folgenden Artikel erstellt.

 

 

 

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