Die Mär von der "Brückentechnologie" oder 24 Jahre lang Brücke

Die Atomkraft ist keine Brückentechnologie, sondern, wie es der Umwelt-Sachverständigenrat der Bundesregierung formulierte, eine "Verhinderungstechnologie".
Wer Atomkraftwerke länger am Netz lassen will, verstopft, bildlich gesprochen, die Netze für mehr Ökostrom.

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Letzterer braucht nämlich zur Ergänzung keine Mega-Stromzentralen, sondern einen dezentralen, hocheffizienten und flexiblen Kraftwerkspark wie Gas-, Pumpspeicher- und Blockheizkraftwerke (BHKW).
Bereits am 28.Mai 1986 sagte Erwin Teufel in der Stuttgarter Landtagsdebatte über die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl in seiner Funktion als damaliger CDU-Fraktionsvorsitzender:
"Die Weichen für Alternativen zur Kernkraft müssen heute gestellt werden und nicht erst im Jahr 2000. (...) Jetzt muss erforscht und entwickelt werden, was später in Serie genutzt werden soll. Die Zukunft gehört nicht der Kernkraft, weil kein Mensch mit so großen Risiken leben will, wenn es risikoärmere, gefahrlosere Arten der Energieerzeugung gibt."

Im Jahr 2010 bastelt die CDU an ihrem Energiekonzept und ist auch 24 Jahre später im Denken nicht weiter.

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